Das Märchen der „Roten Mützen“…

Nobby, Lyriker, Denker, Dichter und MSV- Fan aus Leidenschaft, wollte die „Roten Mützen“ Geschichtlich binden und schrieb seine Erfahrungen nieder. Und hier sind se😊:

Das Märchen von den Zebras mit den roten Mützen Es war einmal, vor gar nicht allzu langer Zeit, in einer weiten Savanne irgendwo zwischen Träumen und Fußballstadien, da lebten drei kleine Zebras: Sigi, Dieter und Nobby. Sie waren nicht nur Zebras, nein – sie waren die größten Fußballfans weit und breit. Und ihr Herz schlug nur für einen Verein, den mächtigen, wunderbaren MSV Duisburg.

Eines Tages erfuhren die drei, dass ihr Lieblingsverein im fernen Dorf Havelse spielen würde. Da sprach Sigi mit funkelnden Augen: „Zebras! Wir müssen nach Havelse! Denn dort in der Nähe wohnt ein kleines Zebra, der gute Olli.“

Und so machten sie sich auf ihren Weg – über Wiesen, durch Wälder und vorbei an plätschernden Bächen – bis sie Ollis gemütliches zuhause erreichten. Olli freute sich so sehr über den Besuch, dass sein gestreifter Schweif vor lauter Glück hin und her wippte. Die Wiedersehensfreude war so groß, dass sie fast die halbe Nacht durch wieherten und lachten.

Am Sonntag, als die Sonne golden durch die Fenster schien, bereitete Olli zusammen mit seiner Frau ein prächtiges Frühstück: duftende Brötchen, süßen Honig, frisches Obst und all die Leckereien, die kleine Zebras so lieben. Und dann machten sie sich zu viert auf den Weg nach Havelse.

Damit sie sich in der Menge nicht verloren, setzten sie rote Mützen auf – so rot wie Zauberäpfel und so hell wie leuchtende Laternen. Wer sie sah, musste lächeln, denn die Mützen standen den Zebras einfach großartig.

Im Stadion staunten die vier nicht schlecht: Überall waren andere Zebras! Und alle bewunderten ihre roten Mützen. Manche riefen sogar: ,„Schaut, da kommen die Glückszebras!“

Nach dem Spiel- das natürlich ein gutes Ende nahm, denn immer, wenn die Zebras mit den roten Mützen da waren, verlor der MSV niemals – fiel der Abschied von Olli schwer. Doch irgendwann mussten Sigi, Dieter und Nobby wieder nach Hause traben.

Aber von da an waren sie selten allein. Bald schlossen sich auch Ralle, Uli und Daniel an. Und auch sie trugen rote Mützen, sodass die Gruppe nun fast wie eine kleine, fröhliche Parade aussah.

Manchmal jedoch war es schwierig, besonders wenn die gegnerischen Mannschaften ebenfalls Rot als Farbe trugen. Dann mussten die Zebras den anderen Fans erst erklären, dass sie zwar rote Mützen trugen – aber im Herzen immer Zebras des MSV waren. Doch nach ein paar Spielen kannten alle die tapferen Rotschopf-Zebras, und jedes Wiedersehen wurde gefeiert.

Einst reisten die Zebras in das Dorf Sonsbeck, wo ein Fest wie aus dem Bilderbuch stattfand. Die Mannschaft kam in einer prächtigen Kutsche an, und Sigi, Ralle, Dieter und Nobby jubelten ihnen so laut zu, dass sogar die Vögel im Himmel neugierig wurden. Es gab dort köstliches Bier, das allerdings teuer wie Golddukaten war, und zwei freundliche Bäckerinnen verkauften Zauberkuchen, der so lecker war, dass selbst der Wind stoppte, um zu schnuppern. Und überall hörte man: Da sind sie wieder! Die Zebras mit den roten Mützen!“

Und so kam es, dass die roten Mützen zu einem Zeichen der Freundschaft, des Glücks und der Treue wurden. Und wenn die Zebras nicht gestorben sind – dann sieht man ihre roten Mützen noch heute bei jedem Spiel.

Euer Nobby


Und dichten kann er auch🤗